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Einsatzübung Fa. Jentges 2010

Zu ihrer ersten gemeinsamen Großübung in diesem Jahr trafen sich Anfang der Woche die Löschzüge Krefeld-Hüls und Tönisvorst-St. Tönis bei der Firma Dachdeckerbetrieb Jentges/Lenders auf dem Mühlenweg/ Ecke De Ham in Krefeld-Hüls.

Praxisnah vorbereitet von den Krefelder Führungskräften der Freiw. Feuerwehr Krefeld-Hüls Guido Weghs und Frank Heesen und dem St. Töniser Hauptbrandmeister Michael Steeg wurde folgendes Einsatz-Übungssituation angenommen:

Es ist ein Werktag gegen 6:30 Uhr. Beim normalen Alltagsbetrieb, frühmorgens vor Rausfahren der Dachdecker/Handwerker zu ihren Baustellen/Kunden ist es beim Beladen der Fahrzeuge zu einem Brand bekommen. Die Halle, in der sich auch zahlreiche Gasflaschen befinden, ist total verqualmt. Arbeiter haben sich nach Ausbruch des Brandes in Sicherheit gebracht; einige von ihnen sind jedoch noch vermisst. Der Chef Firma Jentges wählt geistesgegenwärtig den Notruf 112 und gelangt so zur Feuerwehr. Der örtlich zuständige Löschzug Krefeld-Hüls wird zur Einsatzstelle gerufen; als Verstärkung die Freiw. Feuerwehr Tönisvorst, hier der Löschzug St. Tönis zusätzlich alarmiert.

Der alarmierte Löschzug Krefeld-Hüls trifft an der Einsatzstelle ein und wird vom aufgeregten Firmenchef in Empfang genommen. Er weist die Feuerwehrkräfte ein, die neben der Menschenrettung unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung vornimmt. Da sich aufgrund von Krankheit, Urlaub u.a. nur sehr wenige Führungskräfte des Löschzuges Krefeld-Hüls vor Ort befinden, übernimmt der St. Tönis Brandoberinspektor Frank Meier das Geschehen vor Ort. Über den Einsatzleitwagen teilt er das Geschehen in zwei Teilabschnitte ein und koordiniert so Mensch und Technik vor Ort. Verletzte Menschen werden gerettet; Gasflaschen zur Kühlung ins Freie gebracht. Von allen Seiten des Gebäudekomplexes gehen die Einsatzkräfte mit den verschiedensten Leitern vor. Dieses dargestellte Szenario war glücklicherweise nur eine gut vorbereitete Übung. Bekannt war die Übung in Ort und Situation nur einigen Wenigen, die sich im Vorfeld zwecks Planung und Absprache getroffen hatten.

Die Übungsziele, die Zusammenarbeit beider Löschzüge auszubauen und zu festigen, wie auch Atemschutzüberwachung der vorgehenden Trupps, Funkkonzepterprobung und Einbindung der Einsatzleitfahrzeuges wurden alle zur vollsten Zufriedenheit erfüllt.

Nach gut einer Stunde war die Übung, an der insgesamt fast 45 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen teilnahmen vorbei und die Übungsbeobachter mit den Leistungen der beteiligten Einsatzkräfte sehr zufrieden.

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