22 - 10 - 2019

Freiwillige Feuerwehr Krefeld
Löschzug Hüls

 

 

 


Arbeitsreiche erste Monatshälfte für den Löschzug Hüls


Nachdem der Löschzug Hüls am Dienstag den 08.01.2013 zweimal in die Krefelder Innenstadt ausrückte, um dort mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr Kellerbrände zu bekämpfen, die durch einen Feuerteufel verursacht wurden, verlief der folgende Tag ebenfalls sehr arbeitsintensiv.
In den Nachmittagsstunden des 09.01.2013 wurde der Löschzug Hüls zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in ein Hülser Hochhaus alarmiert. Das Treppenhaus war nahezu vollständig verraucht und schnitt den Bewohnern den Fluchtweg ab. Zahlreiche Bewohner des Gebäudes standen auf ihren Balkonen und erwarteten die Rettungskräfte aus Hüls und der Innenstadt.
Die Hülser Einsatzkräfte begannen mit der Evakuierung der gefährdeten Bewohner. Darunter befand sich auch eine junge Frau mit ihrer knapp ein Jahr alten Tochter, die über die Hülser Drehleiter von ihrem Balkon geholt wurde und dem Rettungsdienst zur Untersuchung übergeben wurde. Da beide keinen Brandrauch eingeatmet hatten, bedurften sie -zur Freude aller- keiner weiteren medizinischen Behandlung.
Dies lag daran, dass die Mutter ihre Wohnungstür verschlossen gehalten hat. Danach wickelte Sie ihre Tochter in eine Decke, begab sich auf den Balkon, wartete die Ankunft der Rettungskräfte ab und machte ruhig auf sich aufmerksam. Insgesamt ein mehr als vorbildliches Verhalten.
Andere Bewohner handelten, auf Grund der Gefahrensituation für sich, weniger umsichtig. Dies führte dazu, dass einige Personen Rauch einatmeten. Zwei von Ihnen sogar so massiv, dass Sie zur weiteren Kontrolle und Ausschluss einer Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäusern gebracht werden mussten.
Zahlreiche weitere Personen wurden durch Drehleitern und Trupps unter Atemschutz aus dem Gebäude geholt, durch den Rettungsdienst untersucht und anschließend in Hülser Feuerwehrfahrzeugen untergebracht, bis sie in Ihre Wohnungen zurückkehren konnten.
Zwischenzeitlich führten Krefelder Kräfte die Brandbekämpfung durch, während die Hülser Kameraden alle Wohnungen auf vermisste Personen kontrollierten. Hierbei gelang es uns noch zwei Katzen aus den Wohnungen zu holen.
Insgesamt war der Löschzug Hüls mit 5 Fahrzeugen und 26 Kräften über zweieinhalb Stunden im Einsatz.


gez. Nolden
(Schriftführer)

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