18 - 12 - 2017
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Vorwort

Retten – Löschen – Bergen – Schützen


,dies sind die originären Aufgaben einer Feuerwehr. Es ist sicherlich verständlich, dass 365 Tage Feuerwehrarbeit nicht auf einigen, wenigen Internetseiten dargestellt werden können. Wir haben daher den Versuch unternommen, bei der Gratwanderung zwischen interessanten Begebenheiten aus unserem Alltag und den weniger eingängigen Zahlen, Daten und Fakten eine „Mischung“ zu finden, die Ihnen kurzweilig und interessant unsere Arbeit näher bringt.

Eine freiwillige Feuerwehr lebt vom Idealismus und der Begeisterung für die Feuerwehr und damit dem Dienst am Nächsten. Die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren ist in unserer Gesellschaft schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Gerade in kreisfreien Städten wissen viele Bürger nicht, dass es neben der Berufsfeuerwehr in der Regel auch freiwillige Löschgruppen und Löschzüge gibt, ohne die die Berufsfeuerwehren ihrer Verpflichtung nach dem Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung (FSHG) nicht oder nicht ausreichend gerecht werden können. Kaum einer stellt sich einmal die Frage, wer denn diese Frauen und Männer sind, die ihren Dienst in der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr tun und für ihren selbst gewählten Auftrag, den Mitbürgern bei Schadensfeuern und Hilfeleistungen hilfreich zur Seite zu stehen, ihre Freizeit opfern und manchmal auch ihr höchstes Gut, nämlich ihre Gesundheit, einsetzen. Das kann gerade bei der heutigen, freizeitorientierten Lebensweise, gar nicht hoch genug angerechnet werden. Da naturgemäß jeder Kamerad in seinem „normalen“ Leben einem Beruf nachgeht und auch ein Familienleben hat, ist es natürlich nicht leicht, dies alles auf einen Nenner zu bringen.

Eine wichtige Funktion übernimmt die Feuerwehr auch im Freizeitangebot unserer Jugend. Die Jugendfeuerwehr ist ein wichtiger Bestandteil unserer Feuerwehr, aber auch eine Anlaufstelle für die Jugendlichen, die ihre Freizeit sinnvoll nutzen wollen. Insbesondere bei den heutigen Problemen, geeigneten Nachwuchs für den aktiven Dienst zu finden, ist die Institution Jugendfeuerwehr unverzichtbar. Mein Dank gilt daher allen, die sich hier einbringen.

Eine sehr zeitintensive Aufgabe stellt die Brandschutzerziehung in den Kindergärten und Schulen dar. Aufgrund der aktuellen Arbeitsplatzsituation bin ich sehr froh, dass wir den Kameraden Helmut Holtackers aus der Ehrenabteilung für diese wichtige Aufgabe gewinnen konnten. Aus allen von ihm im Laufe eines Jahres besuchten Einrichtungen hört man nur Lob und Anerkennung für diese -nicht selbstverständliche- Arbeit.

Der Dank der Kameraden des Löschzuges Hüls geht weiterhin an alle, die uns auch im vergangenen Jahren mit Rat, Tat und sonstiger Hilfe bei der Bewältigung unserer vielfältigen Aufgaben zur Seite gestanden haben, verbunden mit der Hoffnung, dass wir auch in Zukunft mit dieser Unterstützung rechnen dürfen. Hierzu zählt selbstverständlich auch die gute und harmonische Zusammenarbeit mit den Kameraden der Berufsfeuerwehr sowie den übrigen Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Krefeld.

Wie im Vorfeld erwähnt, wird es aufgrund der derzeitigen Situation am Arbeitsmarkt immer schwieriger, neue Kameraden zu finden. Hieraus resultiert auch das Problem, das die Verfügbarkeit einer ausreichenden Zahl von Einsatzkräften während des Tages immer schlechter wird. Im Gegensatz zu früher, wo fast alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Ort oder ortsnah beschäftigt waren und vielfach der Arbeitgeber ebenfalls Mitglied dieser Feuerwehr war, ist heute kaum jemand mehr unmittelbar in Hüls oder ortsnah beschäftigt. Und selbst bei Vorhandensein eines solchen Beschäftigungsverhältnisses ist es in der heutigen Zeit fraglich, ob die Arbeitgeber ihre Mitarbeiter, die in einer Freiwilligen Feuerwehr organisiert sind, überhaupt zu Einsätzen gehen lassen können, ohne ihr eigenes Fortbestehen zu gefährden. Dies ist jedoch ein Problem, mit dem mittlerweile alle Freiwilligen Feuerwehren zu kämpfen haben. Die Lösung liegt nicht allein in der Erhöhung des Personalbestandes sondern auch in einer Verbesserung des Arbeitsplatzangebotes am Ort. Mehr Arbeitsplätze - ortsnah oder gar im Ort selber- für die Kameraden der Feuerwehr und die Bereitschaft der Arbeitgeber, diese Mitarbeiter im Einsatzfall dann auch freizustellen würde die Lage sichtlich verbessern.

Unser Leitspruch lautet. „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“. Durch eine fundierte Ausbildung und eine freiwillige, unbezahlte (in finanziellen Maßeinheiten nicht darstellbare) Arbeit versuchen wir in diesem Sinne unseren Ort ein bisschen sicherer zu machen. Es ist für alle Hülser Bürger von Vorteil, im Notfall sich auf ein zu allen Zeiten gut funktionierendes System von stets bereiten und sofort verfügbaren Einsatzkräften verlassen zu können!
 

Mit freundlichen Grüssen

 

 

BI Joachim Klein
Löschzugführer

 

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