04 - 12 - 2021
sonstiger Brand A3
Einsatzart sonstiger Brand A3
Kurzbericht Brand in einem Hochaus
Einsatzort Steckendorfer Straße / KR-Mitte
Alarmierung Alarmierung per DME
am Freitag, 12.11.2021, um 09:16 Uhr
Mannschaftsstärke k.A.
eingesetzte Kräfte
Einsatzbericht

Die Feuerwehr Krefeld wurde heute um 09:06 Uhr zum Hochhaus Bleichpfad im Ortsteil Krefeld-Cracau gerufen. Dort brennt es aktuell im Bereich des 8. Obergeschosses. Die damit einhergehende Rauchentwicklung führt dazu, dass mehrere Menschen in verschiedenen Obergeschossen derzeit ihre Wohnungen nicht verlassen können. Die Feuerwehr Krefeld hat Vollalarm für alle Wachen im Stadtgebiet ausgelöst. Derzeit läuft die Rettung der Menschen aus den gefährdeten Bereichen. Parallel dazu werden umfassende Löschmaßnahmen durch mehrere Trupps unter Atemschutz im Hochhaus durchgeführt. Darüber hinaus sind vorsorglich mehrere Rettungswagen und Notärzte an der Einsatzstelle. Unterstützt wird die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Krefeld von Einsatzkräften des Kreises Viersen. (Löschzug aus St. Tönis und Rettungsmittel des Kreises Viersen) Aktuell sind ca. 90 Einsatzkräfte in den Einsatz eingebunden. Die SWK Mobil hat zwei Busse zur Unterstützung vor Ort, um gerettete Personen vorübergehend aufnehmen zu können. Die nächste Meldung dazu folgt entsprechend.

Quelle: Presseportal Feuerwehr Krefeld

 

Abschlussmeldung:

Das Feuer im "Hochhaus Bleichpfad" in Krefeld-Cracau ist gelöscht und die damit verbundenen aufwändigen Entrauchungsmaßnahmen der Einsatzkräfte konnten beendet werden. Insgesamt wurden 40 aus den Wohnungen gerettete Bewohner durch den Rettungsdienst gesichtet. Davon mussten neun Menschen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zumindest vorsorglich in Krankenhäuser transportiert werden. Das Brandgeschoss und zwei weitere Geschosse sind aktuell nicht mehr bewohnbar. Dies bedeutet, dass derzeit 48 Wohnungen nicht nutzbar sind. Die davon betroffenen 50 Bewohner dieser notwendigen Maßnahme wurden deshalb von Einsatzkräften der Feuerwehr und der Polizei begleitet, um zumindest noch wichtige Dinge wie Medikamente, persönliche Dokumente und Kleidung aus ihren Wohnungen zu holen. Diese Personen kommen nun entweder bei Verwandten und Bekannten unter, oder werden durch die Stadt Krefeld vorübergehend in Notunterkünften untergebracht. In der Spitze waren über 90 Einsatzkräfte direkt vor Ort eingebunden. Dazu mehrere Rettungswagen und Notärzte der Stadt Krefeld. Unterstützend waren alle Einheiten der freiwilligen Feuerwehren Krefeld alarmiert und teilweise in den Einsatz eingebunden. Außerdem wurden Kräfte des Löschzuges aus St. Tönis und weitere Rettungsmittel des Kreises Viersen angefordert. Die Hilfsorganisationen wie der Malteser Hilfsdienst und das Deutsche Rote Kreuz waren ebenfalls vor Ort, um den Einsatz zu unterstützen. Die Feuerwehr Krefeld dankt ausdrücklich besonders allen Ehrenamtlern und auch dem Kreis Viersen für die sofortige und umfangreiche Unterstützung. Auf diese Weise konnte der gesamte Einsatzerfolg sichergestellt werden.

Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr sind mittlerweile nahezu abgeschlossen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache bereits aufgenommen.

 

Quelle Presseportal Feuerwehr Krefeld

 

Nachtrag zur Abschlussmeldung:

Irrtümlich wurden in der Abschlussmeldung 48 Wohnungen genannt, die aktuell unbewohnbar sind. Richtig muss es heißen, dass insgesamt 18 Wohnungen derzeit nicht bewohnbar sind!

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